Monats-Archive: Februar 2010

Warum Unternehmen twittern sollten

Müssen Unternehmen in Zeiten des Web 2.0 twittern, um erfolgreich zu sein? Nicole Simon, Buchautorin und Expertin für den Microblogging-Dienst, erklärt, für wen Twitter eine Chance auf mehr Umsatz sein kann, gibt Tipps zum richtigen Umgang mit dem Dienst und sagt, wo Risiken und Grenzen liegen.

Frau Simon, nehmen wir mal an, ein Unternehmer hat von Twitter gehört, er googelt und stößt auf eine aktuelle britische Studie. Demnach ist Twitter ein Produktivitätskiller, weil Angestellte durch ihre Aktivitäten dort täglich 40 Minuten ihrer Arbeitszeit verlieren. Warum sollte sich der Unternehmer trotzdem für Twitter begeistern?

Nicole Simon: Ach, wissen Sie, das ist genauso, als wenn jemand nach dem Begriff „Internet“ googelt und herausfindet: O mein Gott, da verbringen die Leute ja Zeit mit! Und es dann deswegen abtut. Das ist eine interessante Vorgehensweise, aber für ein Unternehmen sicherlich komplett verkehrt, weil man anders ansetzen muss: Der Unternehmer sollte sich fragen, wo seine Kunden oder die Presse gerade unterwegs sind. Das sind aus meiner Sicht nämlich die beiden Hauptzielgruppen, die ein Unternehmer mit seinen Produkten oder Nachrichten draußen erreichen möchte – mit dem Endziel, etwas zu verkaufen.

Aber Sie stimmen doch zu, dass es verschwendete Zeit im Internet gibt?

Auf jeden Fall! Das ist ja auch einer der Gründe, warum viele Unternehmen anfangen, Seiten zu sperren. Ich kenne sogar große Firmen, die zum Beispiel den Zugang zu Xing blockieren, weil die Mitarbeiter dort Zeit verschwenden. Seit vielen Jahren sperren Unternehmen auch Angebote wie Ebay. Und heute sind eben auch die sozialen Netzwerke mit dabei. Auf der einen Seite klingt das alles ganz normal und in Ordnung, weil man glaubt, damit die Produktivität zu erhöhen. Wenn man aber die Mitarbeiter nicht vernünftig so leiten kann, dass sie die Werkzeuge, die ihnen zur Verfügung stehen, verwenden können, dann hat man noch ganz andere Probleme. Wenn mir mein Arbeitgeber sämtlichen Zugang sperrt, dann kaufe ich mir vielleicht ein neues Telefon mit Internetzugang – und meine Kaffeepausen werden länger… Das Problem sind nicht die entsprechenden Seiten an sich, sondern dass Mitarbeiter nicht richtig eingebunden sind und nicht wissen, wie sie damit arbeiten sollen. Ich musste in der Vergangenheit feststellen, dass viele Unternehmen keine Ahnung davon haben, wie man mit dem Web 2.0 und Social Media umgeht …

Worauf stützen Sie diese Aussage?

Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte aus Gesprächen weltweit, in denen ich mich mit der üblichen Frage konfrontiert sehe: Wofür braucht man diesen Blödsinn überhaupt? Das ist dann für mich das Zeichen, dass da jemand im Web 1.0 steckengeblieben ist. Die Organe des Unternehmens, die Mitarbeiter in den meisten Fällen, sind also nicht in der Lage, mit diesen Tools umzugehen, ihre Relevanz einzuschätzen und dann auch zu wissen, ob man zum Beispiel twittern sollte und – wenn ja – wer.

Quelle: handelsblatt.com

Besseres Ranking – 5 Tipps für ein besseres Ranking

Ein besseres Ranking wird, speziell bei lokalen Suchergebnissen, für Unternehmen immer wichtiger. Viele potentielle Interessenten entscheiden sich für oder gegen einen Kauf anhand von Recherche und der Auffindbarkeit des Unternehmens im Internet.

Dabei ist es ganz einfach bei der lokalen Suche durch besseres Ranking gefunden zu werden. Versetzen Sie sich in die Lage eines Interessenten. Ein Interessent tippt relevante Suchbegriffe ein und bei der lokalen Suche tippt er nach dem Suchbegriff den geographischen Begriff ein.

besseres Ranking

 

Sucht z.B. jemand nach einem Steuerberater in Mallorca, wird er sehr wahrscheinlich das Keyword "Steuerberater Mallorca" oder "Mallorca Steuerberater" verwenden. Gehen Sie genau so vor um ein besseres Ranking bei den lokalen Suchergebnissen zu erreichen.

Ich habe Ihnen 5 Tipps bereitgestellt, die Ihnen blitzartig ein besseres Ranking und Google Seite 1 Platzierungen bringen.

  1. Optimieren Sie Ihre Webseiten für die lokalen Suchergebnisse

    - Fügen Sie Ihre Firmenadresse auf jede Ihrer Unterseiten ein.
    – Fügen Sie Stadtnamen in Ihren Titel und der Beschreibung Ihrer Seite ein
    – Finden Sie regionale Internetforen, Communities oder Blogs und tauschen Sie Links aus.
    – Nutzen Sie das Google Keywordtool um regionale Keywords zu finden, die auch eine entsprechende monatliche Anfragen haben.

  2. Tragen Sie Ihre Firma bei Google Maps ein

    Tragen Sie Ihre Firma bei Google Maps, Yahoo Local und Bing Local ein. Nutzen Sie alle vorhanden Felder und Rubriken. Auch hier gilt: Je mehr Information und je öfter Ihr Keyword vorkommt, desto besseres Ranking erreichen Sie bei Google.

    Die Anmeldung in diesen Verzeichnissen erfolgt über folgende Links:

    Lokales Branchencenter bei Google Maps
    Business Center bei Yahoo Local
    Listing Center bei Bing Local

    Ein Tipp für Google Maps:
    Fügen Sie Ihrem Profil bis zu 5 Kategorien hinzu. Hier verwenden Sie wieder Ihren Firmennamen und relevante Keywords in Verbindung mit Ihrem Standort.

  3. Kontrollieren Sie stets was über Sie im Internet steht

    Nicht jeder meint es gut mit Ihnen und aus diesem Grund kann es auch schon mal passieren, dass ein Negativeintrag über Sie im Internet steht. Auch Ihr Mitbewerb arbeitet vielleicht mit unsauberen Methoden um Ihnen zu schaden. Wenn Ihr Internetauftritt allerdings gut gemacht ist und Sie bei lokalen Suchergebnissen Google Seite 1 dominieren, dann landen solche Negativeinträge, die Ihnen schaden könnten auf den hinteren Plätzen, wo sie niemand mehr findet.

  4. Nutzen Sie lokale Branchenverzeichnisse

    Lokale Branchenverzeichnisse sind immer noch sehr beliebt. Erstellen Sie auch hier Einträge mit Ihrem Keyword und Ihrer geographischen Lage. Die meisten Branchenverzeichnisse sind kostenlos und bei einigen können Sie sogar einen echten Backlink zu Ihrer Seite setzen.

  5. Seien Sie in Social Media Portalen präsent.

    Ein breiter Auftritt in Socialmediaportalen ist unumgänglich. Seien Sie bei der lokalen Suche präsent bei Twitter, Xing, Facebook und Co. Auch wenn Sie die Portale selber nicht nutzen, Ihre Kunden tun es. Sorgen Sie dafür, dass Sie dort sind, wo sich Ihre potentiellen Kunden aufhalten. Durchstöbern Sie die Suchergebnisse bei Google und Sie werden sehen, dass bei fast jedem Keyword welches Sie eintippen auf Seite 1 bei Google mehrere Ergebnisse von Socialmediaportalen finden werden.

  6. Fazit: Socialmedia sorgt für besseres Ranking bei Google

5 gute Gründe warum man Google Adsense meiden sollte

1: Ihre Chancen stehen gut, dass Sie mit Adsense Ihre Besucher direkt zu Ihrem Mitbewerb schicken.

Wenn man sich so die Bloggerlandschaft betrachtet merkt man, dass 90% der Blogs nicht mit unternehmerischem Denken betrieben werden.

Nicht nur dass die Werbung meistens vom Ziel ablenkt, mit Google Adsense haben Sie gute Chancen Ihren Besucher direkt und ohne Umwege zu Ihrem Mitbewerb zu schicken. Wenn das Ihr Ziel ist, dann vermieten Sie weiter Ihre werbeflächen an Google, falls nicht, übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Anzeigen und schalten Sie eigene Werbung.

2: Sie haben keinen Einfluss darauf welche Werbung geschaltet wird

Obwohl sich Google bemüht keywordsensitive Werbung zu liefern, finden Sie fast immer auch Anzeigen die so gar nicht zu Ihrem Thema passen.
Nichts verärgert Besucher mehr, als themenfremde Werbung. Nehmen wir an, Sie verkaufen HD-Fernseher und ich suche bei Google danach. Weil Sie gutes
Marketing machen, finde ich Ihre Seite auch und klicke jetzt zu Ihnen um mich über HD-Fernseher zu informieren. Sie sind ein Adsensefan und weil
Werbung über und unter jedem Post bekanntlich die meisten Klicks bringt, vermieten Sie Google diesen Platz.

Das erste was ich sehe bevor ich Ihren Artikel lesen kann, ist die Werbung von Google. Ist die Anzeige themenrelevant, schicken Sie Ihren Besucher zu Ihrem Mitbewerb und ist die Anzeige nicht
themenrelevant, verärgern Sie Ihren Besucher.Macht Adsense wirklich Sinn?

3: Die Klickraten sind verschwindend gering
Die Klickraten auf Adsenseanzeigen bewegen sich zwischen 1% und 2%, selbst auf lukrativen Positionen wie im Header oder im oberen Bereich der Sidebar. Nicht wirklich berauschend.

4: Adsense ist betrugsanfällig
Ein Problem, welches Google seit Jahren nicht in den Griff bekommt ist die Betrugsanfälligkeit.Google kann nicht unterscheiden zwischen "ehrlichen" und "manipulierten" Klicks.
Im Zweifel gilt hier aber nicht für den Angeklagten, sondern grundsätzlich für Google. Ihr Konto wird für immer gesperrt und offene Provisionen werden nicht ausbezahlt, und das, obwohl Sie überhaupt nichts getan haben, was den regeln widerspricht.

5: Die Vergütung ist lächerlich
Wenn Sie Werbeflächen auf Ihrem Blog monetarisieren wollen, dann suchen sie sich lukrative Sachen aus. Für die paar Cent die Google bezahlt ist jeder Werbeplatz zu schade dafür.

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